Übersicht: Social Search Maßnahmen

Übersicht: Social Search Maßnahmen

19. Juni 2012 von

Spätestens seit der kontinuierlichen Anbindung von Google+ an die Googlesuche selbst ist Social Search in aller Munde. Auch vor der Zeit von Google+ hatte Social Media bereits einen Einfluss auf organische Suchmaschinenrankings. Beispielsweise werden soziale Profile als Suchergebnis gelistet, genauso können Auszüge aus Unterhaltungen, Bewertungen oder Kommentaren in den Suchergebnissen auftauchen. Links, welche innerhalb Social Media veröffentlich wurden erhalten dank Interaktion via Likes und Shares zusätzliche Wertigkeit (Social Signals). Da kaum woanders so viele Inhalte und Bewertungen ausgetauscht werden wie innerhalb Social Media, ist auch aus Nutzersicht nachvollziehbar weshalb Suchmaschinen einen immer höheren Wert auf den Faktor „Social“ legen. Neben sozialen Elementen die einzelne Ergebnisse prominenter darstellen, sind mittlerweile auch Beziehungen zwischen Suchenden Bestandteil des Suchalgorithmus geworden.

Social Search steht zum einen als Begriff für Suchmaschinen, welche die Beziehungen zwischen Suchenden (Social Graph) berücksichtigen. Zum anderen fasst der Begriff Social Search folgende Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung via Social Media zusammen:

 

Social SEO:

 

  • Optimierung von Social Media Profilen

Profile werden mit der Integration von Links und Keywords, Optimierung von Inhalten, Titeln und META-Daten SEO konform gemacht. Möglichkeiten einer Integration ergeben sich unter anderem innerhalb der Profilinformationen, in den Beiträgen, in den Kommentaren und der täglichen Nutzerkommunikation, innerhalb der Tabs, in Form von Albumbeschreibungen und auf den Eventseiten. Die Optimierung von sozialen Profilen verfolgt die gleichen Maßnahmen/Ziele wie eine klassische On-Site Optimierung auch.

Ziel: Generierung von Social Signals

 

  • Nutzung von sozialen Elementen innerhalb der Suchergebnisse

Die Einblendung von sozialen Elementen auf der SERP wird optimiert. Hier drunter fällt die Nutzung von Knowledge Graph, Social Sidebars, Autorenbilder und Share Buttons.

Ziel: Suchergebnisse werden prominenter dargestellt

 

  • Integration von Social Plug-ins auf der Webseite

Die Integration von Social Plug-ins, wie Like Buttons, Widges, Badges, Shares ermöglicht die Webseite/den Shop direkt mit den sozialen Profilen zu verbinden.

Ziel: Nutzung von viralen Mechanismen, Stimulation von Social Signals und Kanalisieren von Besucherströme

 

SMO (Social Media Optimization):

 

  • Optimierung von Inhalten und Linkbaits

Inhalte werden zur besseren Verbreitung optimiert, mit Social Media verknüpft und bei Influencern platziert (Seeding). Hierfür werden Inhalte in soziale und teilbare Objekte gewandelt (z.B. Infografiken, Experteninterviews, Top-Auflistungen, How-to’s).

Ziel: Nutzer verbreiten Inhalte und Social Links (zum Beispiel via Linkbaits)

 

Diese vier Maßnahmen sollten schon heute fester Bestandteil jeder Suchmaschinenoptimierungskampagne sein. Jedoch sollte man nicht innerhalb Social Media aktiv sein um primär SEO Snynergien zu nutzen, sondern vielmehr ein Bewusstsein für die Auswirkungen auf Suchmaschinen entwickeln, so dass Nebeneffekte von bestehenden Social Media Aktivitäten bestmöglich genutzt werden. Klassische SEO Rankingfaktoren bleiben auch zukünftig weiter relevant. Die Suche wird allerdings mit dem Faktor „Social“ um einen wichtigen Rankingfaktor ergänzt.

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